2019-06-11: Besichtigung SBB Werk Olten

Unser Club besuchte mit 23 Interessierten das SBB Werk Olten. Hier werden Personenwagen, Triebwagen sowie Doppelstockzüge gewartet, repariert bzw. "restauriert". Da die SBB einen akuten Rollmateriamangel hat, weil die bestellten neuen Züge viel zu spät geliefert werden, müssen auch ältere Wagen nochmals aufgefrischt werden. Lokomotiven werden in anderen Werkstätten (Biel, Bellinzona und Yverdon) gewartet. Die SBB beschäftigen im Werk Olten ca. 1000 Leute, wovon ca. 20-30% Temporär-Angestellte sind. Besonders beeindruckte die über 150 m lange Station, wo ganze Zugskompositionen mittels Hebebühnen über 2m hoch gehoben werden; bei unserem Besuch wog der angehobene Zug ca. 300 Tonnen. Fahr- und Drehgestelle inkl. Bremsanlagen werden ausgebaut und revidiert oder ersetzt. Einzelne Wagen werden in "Kabinen" teilweise komplett zerlegt und neu aufgebaut, inkl. Innenleben und Bestuhlung. Interessant auch die Toiletten: Hier konnten wir die Funktionsweise und die Wartung im Detail sehen. Die 2-stündige Führung war kurzweilig, sehr interessant und unsere beiden Führer, Herr Kaiser und Herr Wagner, zeichneten sich vor allem durch ihre umfassenden Kenntnisse und ihre hohe Kompetenz aus. Es blieben keine Fragen offen. Ein grosses Kompliment diesen Beiden. Zum Abschluss haben wir uns im Personalrestaurant der SBB gut verpflegt. Insgesamt ein gelungener Anlass.

Martin Heger

 



2019-05-22: Wanderung an den "Etang de la Gruère"

Ein kühles Lüftchen und ein prächtiger Frühlingstag haben uns in La Chaux-des-Breuleux, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, begrüsst und 20 'Wandervögel' unseres Vereins sind gut ausgerüstet und wohlgelaunt unserem Wanderführer Beat Sahli an den 'Etang de la Gruère' gefolgt. An den Wiesen des Freiberger Juras, geschmückt mit unzähligen Blumen, weidenden Kühen und grasenden Pferden, oft unterbrochen durch freistehende Wettertannen, konnten sich unsere Augen kaum stattsehen. Nach gut einer Stunde Wanderzeit gelangten wir an den Etang de la Gruère, der Teil des gleichnamigen Hochmoors (einem Naturschutzgebiet gesamtschweizerischer Bedeutung) ist und sich von seiner besten Seite präsentierte. Unweit des Sees, an einem gemütlichen Rastplatz, haben wir uns verpflegt und die Tüchtigen unter uns sind zu einem "Verdauungsspaziergang" rund um den See aufgebrochen, andere haben sich in der nahegelegenen "Auberge de la Couronne" einen Kaffee gegönnt und von einem saftigen "Chateaubriand" geträumt. Pünktlich gings weiter nach Saignelégier und die Frühlingsblumen haben manchem von uns Anlass zu einer naturkundlichen Diskussion gegeben. Nebst dem gelben Löwenzahn, zartfarbenem Wiesenschaumkraut, Schlüssel- und Geisseblüemli, haben blaue Enzianen sich hervor gewagt. Haben wir auch gelbe entdeckt? Die für diese Etappe geplanten zwei Stunden Wanderzeit sind dank unserer zügigen Schritte deutlich verkürzt worden, was uns eine vorzeitige, aber willkommene Erfrischungspause in einem Gasthof unweit des Pferdezentrums in Saignelégier ermöglicht hat. Mit einer kurzweiligen Bahnfahrt nach Lyss ging ein unvergesslicher Wandertag zu Ende. Unsere Wanderleiter, Beat Sahli und Hansruedi Bürgi, haben diesen Tag wunderbar organisiert und gestaltet und uns furchtlos durch die Weiten des Jura Hochplateaus geführt. Herzlichen Dank.

Roland Moor

 



2019-05-21: Emmi Kaltbach

Unser Club hat heute mit 27 Mitgliedern die Standsteinhöhlen der Firma Emmi in Kaltbach besucht. Unter kundiger und sehr kompetenter Führung haben wir uns im Höhlenlabyrinth die hohe Schule der Käsereifung erklären lassen. Unter hygienisch strengen Bedingungen sind wir mehr als 2 Kilometer in den eigens für die optimale Lagerung der verschiedenen Käsesorten geschaffenen Stollen begleitet worden. Die Stollengänge "beherbergen" mehr als 100'000 Käselaibe, die in natürlichem Höhlenklima bei konstant 12,5 Grad C und 94% relativer Luftfeuchtigkeit das typische Aroma erhalten. Die fachliche Pflege dieses Käseinventars, das - je nach Käsesorte - bis zu einem Jahr lagert, stellt hohe Anforderungen an die Milchtechnologen, Käse- und Höhlenmeister. Das anschliessende variantenreiche Käsebuffet liess denn auch keine Wünsche offen, und wir genossen ein gemütliches Mittagessen. Kurz, es war ein interessanter und gelungener Ausflug.

Martin Heger

 



2019-05-09: Ziegelei Rapperswil

Mit 32 Club 66+ Mitgliedern fuhren wir unter launenhaftem Wetter nach Rapperswil. Vor der Besichtigung des Werks wurde uns mittels Filmvorführung die Geschichte der Ziegelei nahe  gebracht. - Mit 9 Werken an 5 verschiedenen Standorten ist Gasser Ceramic einer der führenden Schweizer Hersteller von Tonprodukten. Zu ihrem umfassenden Sortiment gehören Tondachziegel, Backsteine und Tonbodenplatten, sowie das innovative Solarsystem Panotron. Ihren Alltag verbinden sie mit Beständigkeit und mit Weitsicht, setzen auf langjährige Erfahrung und kompetente Mitarbeiter, damit sie von jenem Service und jenen Produkten profitieren und rundum überzeugen können. - Zur Produktion mussten riesige Hallen gebaut werden und inmitten einer grossen Halle befindet sich ein 100 Meter langer Brennofen. Der jährliche Stromverbrauch der Ziegelei bewegt sich um zirka 1,5 Millionen Franken. Bitte die Zahl ist ohne Gewähr, die Million stimmt aber. Es war laut in den Hallen und somit manchmal schwer, je nach Standort, alles zu verstehen, was der Führer erzählte. - Im Herzen der Ziegelei lebt eigentlich eine ganz grosse Automation. Es werden täglich tausende Ziegel produziert und Mitarbeiter sieht man praktisch keine. Die Produktion wird nur von wenigen Männern überwacht. Zwei Arbeiter -  das war lustig anzuschauen - prüften mit sanftem Hammerschlag die Qualität der gebrannten Ziegel. Anhand des Klanges stellen sie fest, ob die Qualität stimmt. Die Fehlerhaften werden aussortiert. Hier braucht es ein gutes Gehör, keine Maschine. - Draussen angekommen, standen wir vor einem grossen Lehmhügel. Es werden täglich Schichten davon mit Baggern abgebaut. Der zur Zeit gekaufte Lehmhügel, welche die Firma dem Landbesitzer abgekauft hat, reicht noch zirka 50 Jahre. Danach müssen  Gassers neu über kaufbares Land mit dem Besitzer verhandeln. Der Kubikmeter Lehm wird dann sicher mehr zu Buche gehen. Cleverer Besitzer!  - Wer Gelegenheit bekommt, eine Führung durch das Werk zu machen - glaubt mir - es lohnt sich!

Susanne Hanhart

 



2019-04-30: Besichtigung Sportanlagen BASPO, Magglingen

Mit 47 sportlich interessierten Teilnehmern besuchten wir am letzten Tag im April die Sportanlagen in Magglingen. Trotz verspäteter Ankunft trafen wir auf einen gut gelaunten Werner Günthör, der uns die Anlage näherbringen wollte. Nach einer kleinen Einführung über die Anlagen des BASPO und über die positiven und emotionalen Seiten des Sportes nahmen wir die Führung in Angriff. Vorbei am Medizinischen Zentrum und dem Schachermann-Haus ging es hinauf zur Jubiläums-Halle. Zwischenzeitlich erfuhren wir immer wieder interessante Details zur Anlage und deren Benutzer. - Als Höhepunkt der Führung konnten wir in der Halle zusehen, wie sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Kunstturn-Europameisterschaft 2019 wieder in Form brachten. Da stretchen die Athleten ihre Muskeln; am Reck und Barren werden immer wieder die gleichen kraftvollen Übungen geübt und auf der Matte wird an akrobatischen Übungsteilen gefeilt. Es ist schon erstaunlich, was diese jungen Frauen und Männer Tag für Tag ausserhalb der Öffentlichkeit in aller Stille und sehr konzentriert alles leisten. - Nach einer Erfrischung im Café ging ein interessanter Ausflug zu Ende. Wir danken Werner Günthör für die interessante Führung.

Heinz Bolt

 



2019-04-25: Wanderung "unterwegs im Schwarzenburgerland"

31 erwartungsvolle Teilnehmer starteten mit der Bahn bei schönem Wetter zur Schwarzwasserbrücke. Dort waren im gleichnamigen Restaurant die Cafés, Tee und bestellten Gipfeli bereit. Die Zeit reichte, um von der Brücke den Zusammenfluss der Flüsse Schwarzsee und Sense zu sehen. In Einerkolonne ging es bis Aeckermatt. Anschliessend warteten 140 Höhenmeter, die alle ohne grosse Probleme meisterten. Oben angekommen, wartete eine wunderbare Aussicht auf die Voralpen und Richtung Jura. Nach einer kurzen Trinkpause ging es weiter, vorbei an schönen Bauernhäusern, Vieh auf der Weide und immer die prächtige Rundumsicht vor Augen. Nach den Ortschaften Steinenbrünnen, Krummoos und Hubel trafen wir in Ried ein. Hier wartete die Überraschung: ein grosses Fabrikgebäude! Früher wurde hier das Mineralwasser Riedstern mit eigener Quelle vom Buttnigenbad abgefüllt. Heute heisst die Firma Narida und gehört zur HACO Gruppe. Sie produziert Riegel für das Inland (Migros, Coop, Denner, Lídl, Aldi) und für den Export. Herr Rothen von der Firma wartete mit einem vollen Karton Farmer-Riegel zum Verteilen. Nochmals besten Dank. Nach der Pause ging es nicht mehr lang bis zur Wahlerenkirche. Rund um die Kirche konnte das Picknick genossen werden. Bevor wir Richtung Schwarzenburg starteten, erzählte ich noch kurz die wichtigsten Daten über die Kirche. Martin Freitag erzählte spontan Interessantes über den Kurzwellensender Schwarzenburg. Nach dem. steilen Abstieg von der Kirche war schon der Bahnhof in Sicht. Jetzt zogen schon die ersten Wolken auf. Mit dem Zug konnten wir noch bei Sonnenschein die Heimreise antreten. Ein für alle glücklicher und schöner Tag ging zu Ende.

Edi Eymann

 



2019-03-11: HAARUNDKAMM Museum Mümliswil

Mit 17 Mitgliedern fuhren wir bei windigem Wetter und in Begleitung einiger Schneeflocken nach Mümliswil in den Kanton Solothurn. Dort angekommen, wurden wir von Frau Portmann herzlich in Empfang genommen. Mit der Geschichte über die Familie O. Walter Obrecht und der damaligen schlechten Wirtschaftslage in dem abgelegenen Bauerndorf Mümliswil begann im Kopf des Sohnes Urs Walter die Idee,  Läusekämme herzustellen und kam so weg vom Kühe hüten. - Damals hatten die Menschen mehr Läuse als Geld. So kam es, dass anfangs 1800 die ersten Kämme aus Kuh-Horn und später auch mit Büffel-Horn aus fernen Ländern erstellt wurden. Nach gutem Erfolg der Produktion wurden nun auch einfache Haarkämme hergestellt. Etwas später wurden für die Nobles fantastische Kämme aus Schildplatt erstellt und weltweit zu guten Preisen verkauft. Der Verkauf ging bis an den spanischen Hof und an die Queen Victoria aus England, welche eine sehr gute Kundin wurde. - Wie sie damals an das tierische Material kamen, erspare ich euch. Das Wort Tierschutz stand sicher noch nicht im Duden. Es wurde aber bald auch aus Kunststoff Zelluloid produziert, später auch Gebrauchsartikel aus Kunststoff, wie zum Beispiel die alten, schwarzen Telefone, die wir alle noch aus der Kindheit oder jungen Jahren kennen. - Es gab auch Niederlagen bei der Firma O. Walter Obrecht. Die Fabrik wurde durch eine grosse Explosion fast völlig zerstört und viele Arbeiter fanden im Feuer den Tod. Die Sicherheit in der Produktion und des Gebäudes wurde nach neuen Richtlinien neu aufgebaut und es wurde weiter produziert. Wie es aber so ist: die Welt schläft nicht und die Konkurrenz kam auf den Markt. Im Jahr 1990, nach 160 Jahren der Produktion, wurde der Betrieb eingestellt und zu einem Museum umgebaut. Es lohnt sich jedenfalls mal nach Mümliswil zu fahren und sich die prachtvollen Exemplare anzuschauen.

Susanne Hanhart

 



2019-02-26: Treberwurstessen in Schafis

Letztes Jahr haben wir bei diesem geselligen Anlass, schlotternd vor Kälte, den vereisten Brunnen beim Eingang zu Andrey's Caveau fotografiert. Dieses Jahr hat uns das Summen der Hummeln überrascht und die Schneeglöckchen haben uns ihren Willkommens-gruss geläutet. Bei prächtigem Vorfrühlingswetter sind wir, 38 Club-Mitglieder, von der Familie Andrey herzlich empfangen und, wie immer, aufmerksam bewirtet worden. Gut gelaunt haben wir den Bielersee Wein gekostet und uns an der Treberwurst, den Salaten und den köstlichen Nachspeisen gütlich getan. Viel "Sitzleder" haben wir dieses Jahr allerdings nicht entstehen lassen. Zu verlockend war der Spaziergang im Sonnenschein entlang des Bielersees nach Twann. Zahlreiche Wandergruppen sind uns auf dem Seeweg begegnet, die wohl alle etwa dasselbe Ziel vor sich hatten, nämlich: Treberwurstessen! - Ruth Helfer war für die Durchführung dieses Anlasses besorgt. Herzlichen Dank.

Roland Moor

 



2019-02-20: Besuch bei Chocolats Camille Bloch

"La Chocolaterie à croquer!" Die Chocolats Camille Bloch SA, 1926 gegründet, ist  ein Schweizer Familienunternehmen, dessen Werte wie Authentizität, Innovation und Nachhaltigkeit mit den Kultmarken "Ragusa" und "Torino" von Generation zu Generation weiter-leben. Die Firma bekennt sich zum Produktionsstandort Courtelary, hat dort auch ihren Sitz, und beschäftigt über 200 Personen. Im Besucherzentrum sind wir von Rolf Antenen herzlich begrüsst worden. Der 90-minütige, geführte Rundgang im Besucherzentrum hat uns die Höhepunkte der Unternehmensgeschichte aufgezeigt. Die Produktionsprozesse von "Ragusa" und "Torino" durften wir in Echtzeit miterleben und - zusammen mit zahlreichen interaktiven Tätigkeiten und einer Degustation - haben wir bei Kaffee und Kuchen im Besucherrestaurant den erlebnisreichen, interessanten Besuch abschliessen dürfen. 30 unserer Mitglieder haben dieses Ende Oktober 2017 eröffnete Besucherzentrum begutachtet und nur wenige haben es mit leeren Händen verlassen. Den andern ist der Besuch im Schoggi-Laden zum Verhängnis geworden. - Priska Schori hat für uns diesen Anlass organisiert.

Roland Moor

 



2019-01-24: Besuch im Radiostudio Bern

Im Studio Bern befindet sich die Abteilung Chefredaktion Radio der verschiedenen SRF Kanäle, zu der auch das Radioprogramm von Radio SRF 4 News und SRF Virus gehört. Ebenfalls am Standort Bern ist die Regionalredaktion BE FR VS zu Hause. Claudia Weber, ehemalige "Schweiz aktuell" TV Moderatorin (jetzt SRF 4 News), und Brigitte Mader vom Regionalradio haben uns herzlich empfangen und fachlich kompetent durch die Anlagen dieses Hörfunksenders geführt. Vom Redaktionsbüro, wo die von den Agenturen eingehenden Nachrichten erst gesichtet und auf ihre Relevanz geprüft (Triage) und anschliessend abgefasst werden, vorbei an den Schaltanlagen, wo die Sendeabwicklung technisch gesteuert und überwacht wird, bis hin zu den Sendekabinen, wo Moderatorinnen und Moderatoren gut vorbereitet und mit klarer Stimme die Nachrichten verlesen. 250 Mitarbeitende (davon 150 Journalisten) dieses Redaktionszentrums und Radiostudios sorgen dafür, dass wir täglich über 24 Stunden mit den jüngsten News über Radio, Teletext, Online und letztlich auch TV versorgt werden. Und 39 unserer Club Mitglieder haben fasziniert an dieser Führung teilgenommen und punkt 18:30 Uhr tief beeindruckt das Radiostudio Bern verlassen. Priska Schori hat uns dieses Erlebnis ermöglicht.

Roland Moor

 



2019-01-11: Kunstmuseum Bern, Hodler//Parallelismus

Der 1853 in Bern geborene, und 1918 in Genf verstorbene Ferdinand Hodler gilt heute als der bekannteste Schweizer Maler des 19. Jahrhunderts. Zu Ehren seines 100. Todestages präsentiert das Kunstmuseum Bern in Kooperation mit dem Musées d'arts et d'histoire de Genève eine Sonderausstellung, die sein Schaffen aus einem neuen Blickwinkel zeigt. Die Ausstellung ist weder eine Retrospektive noch eine thematische Schau. Ihr Kern ist die einfache, wirkungsvolle Theorie des Parallelismus. Nach Hodlers Auffassung sind die Bäume, die einen Weg säumen oder Berge, die sich in einem See spiegeln in parallelen Mustern organisiert. Die in der Natur erkannte Ordnung suchte er in seine Werken durch verschiedene Kompositionsprinzipien wie Symmetrie oder Wiederholung hervorzuheben. Diese unverwechselbare Bildsprache hat uns 25 Clubmitglieder Frau Anna M. Schafroth hervorragend und charmant dargebracht. In ihrer aufmerksamen Art hat sie uns bei den ausgewählten Bilder auf verschiedene Details hingewiesen. Wir danken Frau Schafroth für diesen wundervollen Nachmittag.

Heinz Bolt