2020-03-09: Kochabend Aktivitätengruppe

Gestern Abend war ich geladener Gast beim saisonalen Schlussessen unserer Kochgruppe. Wie ich da kulinarisch verwöhnt worden bin …! Acht Spitzenköche – einer besser als der andere – haben ein Menü hingezaubert, das selbst die Sterne berühmter Vorzeigeköche hätte erblassen lassen: Curry-Karottensuppe, Sepia-Spaghetti und Kabeljaurückenfilet, gebackene Apfel-Zimt-Crème. Allein das Beobachten der Zubereitung war ein Erlebnis. Von «mise en place» war die Rede, und Fachsimpeln war an der Tagesordnung. «Kochen mit Currypaste ist besser als mit Currypulver!», hat breite Zustimmung gefunden. Da widerspiegelt sich Erfahrung! (Wenn ich mich an die ersten Kochabende erinnere, wo das Trennen von Eiweiss und Dotter noch Schulterzucken ausgelöst hatte…!) Das Endergebnis war denn auch einmalig und köstlich, nicht nur allein vom Geschmack beurteilt, auch für die Augen; die Bilder sprechen für sich. Liebe Kochfreunde, ihr habt mich mit eurem Können super angenehm überrascht. Es hat mich gefreut, dass ich diesen besonderen Abend mit euch teilen durfte. Herzlichen Dank.

Roland Moor


2020-02-25: Treberwurstessen bei Familie Andrey, Schafis

Der Weiler Schafis (frz. Chavannes) ist politisch ein Ortsteil des Bezirksstädtchens La Neuveville, liegt jedoch nahe bei der deutschsprachigen Gemeinde Ligerz. 38 gut gelaunte Mitglieder haben bei (noch) trockener Witterung den Spaziergang vom Bahnhof Ligerz zum Caveau der Familie Lisbeth und Robert Andrey – die für unser Treberwurstessen auch in diesem Jahr die Gastgeber waren – voller Erwartung zügig hinter sich gebracht. Und die Erwartungen wurden erfüllt! Mit Wurst, Kartoffel- und Wintersalat reichlich gefüllte Teller hatten plötzlich die regen Gespräche verklingen lassen; doch das Gläserklingen mit dem Hauswein war allerdings beständig. Es brauchte zwar etwas Zeit, bis auch die Flaschen mit den Branntweinen «o’zapft» waren, dafür war dann die Stimmung umso heiterer. Die süssen, lecker präsentierten Nachspeisen hatten es in sich und die Verlockung, ein Teil des Desserts vom Tischnachbarn zu ergattern und zu verkosten, war vorhanden. Der Rückweg zum Bahnhof Ligerz war von Wind und Regen begleitet. Doch es war ein gemütlicher, fröhlich Anlass, der für uns durch Ruth Helfer organisiert worden ist. Danke, Ruth.

Roland Moor


2020-02-20: SBB Betriebszentrale Mitte in Olten

Die SBB transportiert täglich über 1,25 Mio Reisende und über 205‘000 Tonnen Güter; das bedeutet ca. 8400 Personen- und 1850 Güterzüge. Über 32‘000 Personen arbeiten bei der SBB. 5 Betriebszentralen (BZ) steuern diesen Verkehr. - Mit 28 Personen haben wir die BZ Mitte in Olten besucht. Die BZ Olten ist verantwortlich für das Mittelland mit den Städten Basel, Luzern und Olten sowie für den Zulauf der beiden NEAT-Achsen Gotthard und Lötschberg. 370 Mitarbeitende steuern diesen Verkehr und sorgen für pünktliche An- und Abfahrtszeiten, aber auch für Pannenhilfe, ausserordentliche Fahrten und Unvorhergesehenes im 24 Std. Betrieb. Im Kommandoraum gibt es über 100 operative Arbeitsplätze. Sehr beeindruckend sind die Sicherheitsvorkehrungen: Das gesamte IT-Netz der SBB ist in sich geschlossen, also keine Verbindung zum Internet (und damit auch nicht Hacker-gefährdet), die Software ist zu einem grossen Teil selber entwickelt; es wird über ein eigenes Handy-Netz telefoniert. Alle Systeme (PC, Notstrom-Dieselaggregate, Überbrückungsbatterien usw.) sind alle doppelt vorhanden. - Das SBB-Betriebsleitsystem ist so gut, dass die Deutsche Bundesbahn zukünftig damit arbeiten wird. - Herzlichen Dank an den Einsatzleiter Martin Gautschi und Sarah Müggler für die überaus kompetente und sehr freundliche Führung und Betreuung. - Abgerundet wurde unser Besuch mit einem fakultativen Mittagessen im Personalrestaurant Pendolino „chez SBB“

Martin Heger


2020-01-26: SRF Sportpanorama / Studios Leutschenbach

Mit 21 neugierigen und interessierten Club66+ Mitglieder haben wir am Sonntag, 26.Januar 2020 die SRF Studios Leutschenbach besucht. Unter kundiger und sehr kompetenter Führung von Herrn Lang konnten wir die TV-Studios besuchen; fast alle waren uns bekannt; allerdings sind einige viel kleiner als wir sie im TV erleben. „Schweiz aktuell“ zum Beispiel ist kleiner und vollkommen roboterisiert, d.h. die Kameras laufen vollautomatisch auf Schienen und fokussieren ebenfalls automatisch auf die Moderierenden. Das grösste Studio (wo Shows wie „Happy Day“ oder „Landfrauenküche Final“ produziert werden) weist eine Grundfläche von ca. 1000 m2 auf. Der Aufbau für eine grosse Sendung wie „Happy Day“ dauert ca. 2 Wochen. Ein Gruppenfoto im „Arena-Studio“ und ein Rundgang durch die alten Requisiten rundeten den Besuch ab. Übrigens, die älteste, heute noch produzierte Sendung ist die „Tagesschau“, die zweitälteste……“Das Wort zum Sonntag“! Nach einer Erfrischung gings dann ins „SRF-Sportpanorama“. Rund 30 Mitarbeitende braucht es für diese Live-Sendung. Wir erlebten Rainer Maria Salzgeber (übrigens ein sehr netter und geselliger Typ) und als Studiogast Marc Gisin live! Die Stunde ging sehr schnell vorbei. Zum Abschied wurden wir von der SRF Kantine mit einem sehr guten warmen Snack verwöhnt.

Martin Heger


2020-01-17: Naturhistorisches Museum, Bern

Das Naturhistorische Museum gehört zu den bedeutendsten Naturmuseen der Schweiz. Seine historischen Ausstellungen heimischer und exotischer Tiere sind in Europa einmalig und haben den internationalen Ruf des Hauses begründet. In jüngster Zeit hat sich Berns ältestes Museum einen Namen mit attraktiven thematischen Ausstellungen gemacht. - Mit 29 Mitgliedern durften wir in 2 Gruppen das Museum besuchen. Die erste Gruppe wurde im Präparatorium durch den Konservator Konstantin Latt in die Geheimnisse des Präparierens eingeweiht. Anhand der aktuellen Arbeit an der Riesenschildkröte erfuhren wir viel über die vielseitige Arbeit des Präparators. - Die zweite Gruppe wurde in der aktuellen Ausstellung über die Dinosaurier (T.rex - Kennen wir uns?) durch Herrn Max-Peter Kleefeld eingeführt. Diese Ausstellung zeigt in eindrücklicher Weise, wie die Dinosaurier ausgesehen haben. Imposant alleine die Grösse des Dinosaurus T-rex. Auch die Beweglichkeit und Laute der Exponate war eindrucksvoll.

Heinz Bolt