2022-03-14: Kochgruppe

 

Am 14. März war ich Gast bei unserer Kochgruppe. Ein Alltagsgericht aus Grossmutter’s Küche, bestehend aus Flädlisuppe, Wirzrollen, Zitronen-Basilikum-Pilawreis und Blaubeeren Quark ist unter kundiger Anleitung von Heinz Bolt von sechs – mittlerweile hoch qualifizierten – Hobbyköchen zubereitet worden. Das Ergebnis war denn auch entsprechend. Die Zutaten waren aufs feinste abgestimmt, die Gewürze ausgewogen und die Abstimmung unter den Köchen bei der Zubereitung war nahezu professionell. Erheiternd war, dass hier auch gewitzelt und gelacht wurde, was letztlich in einem stimmungsvollen Abend endete. Die unvergesslichen Eindrücke sind auf ein paar Bildern festgehalten. Verglichen mit den Eindrücken vor einem Jahr ist nicht allein in der Küche, sondern auch am Tisch eine Qualitätssteigerung feststellbar. So werden die Kochschürzen zum Essen beiseitegelegt, was dem Speisen als kulinarisches Erlebnis noch mehr Wertschätzung verleiht. – Liebe Hobby-Köche: ich danke euch herzlich für diesen schönen Abend.

 

Roland Moor


2022-02-15: Treberwurstessen in Schafis

 

In der Ausschreibung war die Rede von mindestens 25 Personen und max. 50 Personen. Als ich uns am 4. Februar anmeldete, wurde von Ruth Helfer gemeldet, dass sich nur 13 Personen angemeldet hätten und dass Priska Schori die Leitung übernehmen würde.

 

Also waren am 15. Februar um 10.15 Uhr 13 Personen am Bahnhof und wir fuhren nach Ligerz. Dort angekommen marschierten wir nach Schafis zur Familie Andrey und wurden im gewohnten hintersten Stübli platziert. Es kamen noch 2 Personen mit dem Auto, sodass unsere Gruppe aus 15 Personen bestand. Wie immer wurden wir mit feinem Salat, wunderbaren Treberwürsten und Getränken verwöhnt. Alle Räume waren besetzt und Familie Andrey und Mitarbeiter zeigten vollen Einsatz. Nach 14 Uhr begaben sich alle auf den Heimweg, teils zum Bahnhof Ligerz und eine grössere Gruppe zum Bahnhof Twann.

 

Herzlichen Dank an die Organisatorinnen Ruth Helfer und Priska Schori.

 

Jakob Notz

 


2022-02-10: Besuch Einstein-Museum

 

13 gutgelaunte Mitglieder nahmen an der Besichtigung das Einstein-Museum im Historischen Museum in Bern integrierten Ausstellung teil.

Nach der Begrüssung durch Herr Adrien Rihs als Vermittlungsperson ging es in die Ausstellung. Wir konnten bisher unbekannte Aspekte aus dem privaten und beruflichen Leben des Genies ergründen.

Albert Einstein (1879 – 1955) lebte in Bern, als er 1905 die berühmte Formel E = mc2 schuf und mit seiner Relativitätstheorie unsere Vorstellung von Raum und Zeit auf den Kopf stellte. Wir erfuhren von der Geburt bis zu seinem Tod verschiedene Aspekte seines vielseitigen Lebens.

 

Heinz Bolt


2022-01-18: Wanderung "Les Prés-d’Orvin – Blick über das Seeland zum Alpenkranz"

 

Zur ersten vom Team Sahli/Bürgi organisierten Winterwanderung trafen sich 10 Personen, voll Hoffnung auf ideale Schnee- und Sichtverhältnisse, am Bahnhof Lyss. Per Bahn und Bus ging’s Richtung Les Prés-d’Orvin. Je näher wir dem Reiseziel kamen, je mehr schwand die Hoffnung auf ideales Wanderwetter. Les Prés-d’Orvin begrüsste uns mit lockerem Bodennebel und kühlem Wind. Der Aufstieg zur Place Centrale (1287 m ü.d.M.), immer noch hoffend auf den Durchbruch der Sonne durch den mittlerweile dichter gewordenen Bodennebel, verlangte uns einiges ab. Die von der Jurahöhe, bei schönem Wetter so imposante Weitsicht über das Seeland zum Alpenkranz, konnte nur imaginär erblickt werden, denn grau in grau bestimmte die Szenerie. Die starken Böen, der dichte Bodennebel und die in den Extremitäten aufkommende Kälte zwangen uns, nach einer kurzen Verschnaufpause, den Rückweg anzutreten. Der Bodennebel, teilweise mit einer Sichtweite unter 30 m, begleitete uns auf gut markiertem, glitschigem Weg bis zur Waldgrenze. Danach ging’s, auf vereiste Stellen achtend, zur Bushaltestelle, und dann, um 1 Stunde verfrüht, nach Lyss. Den Feierabendtrunk genossen wir in Juan’s Bistro.

Fazit: Trotz äusserst misslichen Wetterbedingungen, körperlichen Strapazen und nur kurzen  Verschnaufpausen haben alle Teilnehmer*innen klaglos mitgemacht und die gute Laune bewahrt. Ohne Stürze, jedoch müde und um eine Erfahrung reicher, konnte die Wanderung abgeschlossen werden.

Foto 1: Vollmond über Les Prés-d’Orvin 4¼ Std. vor der Abreise,

Foto 4: Weitsicht Nähe Place Centrale, 4 Tage vorher.

 

Beat Sahli (Fotos: Peter Berli und Rudolf Beutler)


2022-01-13 Museum Gertsch Burgdorf

 

Beim dritten Anlauf war es endlich möglich, das Museum Gertsch zu besuchen. Coronabedingt konnten die früher geplanten Führungen nicht stattfinden. Die Besucherführerin Manuela Brügger hat uns 10 Teilnehmenden fachkundig und klar verständlich in die Kunstwerke von Franz Gertsch eingeführt.

 

Franz Gertsch ist 1930 in Mörigen geboren und lebt heute in Rüschegg. Lang war der Weg zum Erfolg. Erst 1972 mit der Teilnahme an der Documenta in Kassel wurde man auf ihn aufmerksam. Bekannt sind seine 2 Frauenporträts Johanna von 1983 und Silvia von 1998 und die Gräser-Bilder. Wie sie entstehen? Er projiziert die Fotos mit einem Diaprojektor auf die Leinwand und malt sie nach, meist mit selbst gemischten Farben. Von Weitem denkt man, es seien Fotos, bei näherem Hinsehen sieht man jedes Härchen und jede Pflanzenfaser als feinsten Pinselstrich, eindrücklich! Er machte auch grossformatige Holzschnitte, wo er jeden Punkt mit dem Hohleisen in die Holzplatte kerbt, so dass zum Schluss ein imposantes Gemälde entsteht.

 

Eindrücklich sind auch die «Vier Jahreszeiten», denen im Erweiterungsbau des Museums ein massgeschneiderter Raum gewidmet ist, in dem die Bilder ihre faszinierende Wirkung entfalten können. Diese Gemälde entstanden zwischen 2007 und 2011 und man kann beobachten, wie sich die Landschaft, die immer denselben Ausschnitt zeigt, etwas verändert hat.

 

Elisabeth Wälti