Das haben wir gesehen und erlebt ....

 

2018-07-11: Grill-Plausch im Waldhaus

Alles war gut vorbereitet, der Tag hell und klar, das Salat-Buffet reichlich gedeckt, als um punkt 11:00 Uhr der Grillplausch in fröhlicher Runde seinen Anfang nahm. 77 Mitglieder sind erschienen und haben bei angenehmer, sommerlicher Temperatur diese kulinarische Zusammenkunft offensichtlich genossen. Stephan Ibele hat den Grill meisterhaft beherrscht und an Getränken hat es auch nicht gefehlt. Ein besonderer Anziehungspunkt war allerdings das Dessert-Buffet, das dieses Jahr wieder mit besonderen Leckereien bestückt war. Ruth Helfer musste denn auch ordnungshütend einschreiten, damit die Chancengleichheit gewährleistet blieb. Es war ein geselliger, wohl gelungener Anlass, den wir nur dank vielen helfenden Händen, talentierten Salat-Köchinnen und  -Köche, aber auch dank erstklassigen Feinbäckerinnen in dieser ungezwungenen Form durchführen durften. Allen sei herzlich gedankt.

Roland Moor

 

2018-06-27: Altstadtführung Fribourg

Die Stadt Fribourg, auch Freiburg im Üechtland  genannt (eine Zusatzbenennung aus der Zähringer Zeit), hat sich von ihrer besten Seite gezeigt. Die Mittelalterliche Altstadt, auf einem auf drei Seiten von der Saane umflossenen Felsvorsprung gelegen, wird von der gotischen Kathedrale (gebaut ab 1283) mit Kirchenfenstern im Jugendstil und einem 74 Meter hohen Glockenturn mit Panoramablick dominiert. Ein mindestens zwei Kilometer langes Mauersystem hat die Stadt früher geschützt. Davon sind Mauerreste, Türme und ein grosses Bollwerk auch heute noch erhalten. Mehr als 200 einmalige gotische Fassaden aus dem 15.Jahrhundert verleihen der Altstadt den unvergleichlichen Mittelaltercharme. Fribourg, katholisch geprägt, ist eine Zweisprachenstadt mit Universität an der Kulturgrenze zwischen deutscher und französischer Schweiz. Susan Bielmann und Marie Sulger von Tourismus Fribourg haben uns (46 Mitglieder!) kompetent und unterhaltsam durch die wunderschöne Altstadt geführt.

Priska Schori

 

2018-06-15: Wanderung im Grenzgebiet Bern-Freiburg

Unser Wandertag unter der kundigen Führung von  Beat Sahli hätte nicht schöner sein können. Dreizehn sportlich gut vorbereitete, zum Teil mit neuen Schuhen ausgestatte "Wandervögel" haben bei idealen Wetterbedingungen die Strecke von Kerzers über Wallenbuch-Ulmiz-Biberen-Jerisberghof-Ferenbalm-Gurbü unter die Füsse genommen. Die Mittagspause im Landgasthof Biberenbad war ein willkommener, mit feinem Essen begleiteter Unterbruch, und nach der Nachmittagsetappe zum Bauernmuseum Althuus in Jerisberghof war eine kleine Abkühlung in der Hofstatt des Museums ebenso willkommen. Die schattigen Bäume und die frischen Getränke hätten noch länger zum Verweilen eingeladen. Doch der Lokalzug ab Bahnstation Ferenbalm-Gurbü (Halt auf Verlangen!) verlangte Pünktlichkeit. Mit Erinnerungen an blühende Wiesen, schattige Wege entlang der Biberen und beeindruckend grosse Flächen Kulturland haben wir unseren Wandertag erfüllt und glücklich beendet.

Roland Moor

 

2018-05-23: Ausflug Col-des-Roches - Les Brenets

"Une excursion à la carte" haben uns die beiden Organisatoren, Hugo und Brigitte Pfeuti, beim Besuch der unterirdischen Mühlen und dem Lac du Doubs mit seinem Wasserfall geboten. 34 Mitglieder, deren Wünsche und Vorlieben nicht unterschiedlicher hätten sein können, kamen voll auf ihre Rechnung. Ob mit oder ohne Mittagessen, Schifffahrt, Museumspass, ob zu Fuss oder mit dem Bus oder gar Taxi, alles ist ermöglicht worden. Interessant war der Besuch im Museum. Eine permanente Ausstellung erzählte von Energie, Mühlen und Getreide und gab Eindrücke in die Geschichte der unterirdischen Mühlen, die einen Querschnitt durch mehr als vier Jahrhunderte bildeten. Ein wohlverdientes Mittagessen im Seerestaurant am Lac du Doubs mit anschliessender Schifffahrt zum Wasserfall haben den Ausflug angenehm abgerundet. Auch die eher unbekannte Gegend des Neuenburger Jura war spannend zu erleben. Unbewohnte, dem Zerfall nahe Häuser neben den Prestige-Bauten der Uhrenindustrie und viel unberührte Natur haben bleibende Eindrücke hinterlassen. Bei trockenem Wetter durften wir den reich gefüllten Tag fröhlich abschliessen.

Roland Moor

 

2018-05-09: Besichtigung Werkhof Lyss

Die gepflegten, öffentlichen Grünflächen, Strassen, Fahrrad- und Gehwege, die Abfall- und Grünzeug-Sammlungen, die zahllosen Aufräum- und Reinigungstätigkeiten sind Arbeit und Ergebnis unserer Gemeindearbeiter, deren neuer Werkhof wir heute besichtigen durften. Der Leiter des Werkhofs, Gerhard Zbinden und seine Kollegen Hans Rudolf Bart und Ulrich Bangeter haben uns freundlich empfangen und kompetent durch den dreigeschossigen Zweckbau mit seiner Nutzgalerie, und durch die Werkstätten, Waschanlagen, Lager- und Nebenräume und Personalräume geführt. Nach dem Sprichwort: "Jedes Ding an seinem Ort, erspart viel Zeit und böse Wort" sind alle  Gerätschaften, Materialien, Werkzeuge, Schilder, Abschrankungen und vieles mehr sauber und zweckmässig gelagert. In der Werkhalle stehen die Einsatzfahrzeuge (hinter Toren einzeln zugänglich) für den jeweiligen Einsatz bereit, nachdem sie zuvor mit den - je nach Jahreszeit - nötigen Geräten aus der darüber liegenden Galerie bestückt worden sind. Ein eindrücklicher, gut organisierter Gemeindebetrieb, den unsere 48 Teilnehmenden besichtigen und sogar mit einem aufmerksam servierten, durch die Gemeinde angebotenen Imbiss abschliessen durften. Herzlichen Dank! Susanne Hanhart hat für uns diesen Anlass organisiert.

Roland Moor

 

2018-04-23: Jubiläumsausflug nach Luzern

Pünktlich um 08:45 Uhr waren 136 gutgelaunte Club66+ Mitglieder zum Einstieg in die 3 Cars bereit (einige waren bereits um 08:05 Uhr da !! ). Nach einer ruhigen Fahrt konnten wir das Verkehrshaus in Luzern "stürmen". Es gab für jeden Geschmack interessante Themen, Ausstellungen und Vorführungen. Auch Sonderausstellungen wie "das Erni-Haus" und die Autos vom Schweizer Autobauer Monteverdi wurden rege besucht. Dazwischen konnte sich mancher am See oder in der Stadt Luzern entspannen. Auch kulinarisch war vorgesorgt; es gab genügend Verpflegungsmöglichkeiten und an Durst hat auch niemand leiden müssen. Um 17:00 Uhr sind unsere 3 Cars wieder gestartet und nach einem harzigen Beginn durch die Stadt Luzern sind wir alle wohlbehalten um ca. 19:15 Uhr in Lyss "gelandet". Ein insgesamt gelungener Jubiläumsanlass.

Martin Heger

 

2018-04-12: Besuch des Albert-Anker-Haus, Ins

Eigentlich sollte die Fahrt mit dem "Moosrugger" eine Kirschblüten-Blustfahrt nach Ins werden, doch die Natur hat dieses Jahr Verspätung. Zudem kam noch die Durchsage, dass ein anderer Zug diese Strecke blockiere und wir mit einer Verspätung rechnen müssten. So blieb nichts anderes übrig, als das wegen dem Föhn zum Greifen nahe Alpenpanorama zu bestaunen. - Doch rechtzeitig zum vereinbarten Termin begrüssten uns im Ankerhaus Frau Tildi Schmid (Führung Atelier) und Herr Kurt Hunziker (Führung Eisser-Weg). Frau Schmid erläuterte der einen Gruppe in kurzweiliger Form das Leben und Wirken von Albert Anker. Sie ging auf viele der aufgehängten und aufgestellten Exponate ein und stellte Zusammenhänge mit der Familie, den sozialen Kontakten und den zeitlichen Epochen her. So birgt das Atelier einen geschichtlichen und künstlerischen Fundus von grossem Wert. - Währenddessen spazierte Herr Hunziker mit der andern Gruppe durch das "historische Ins" mit seinen liebevoll renovierten Sommerresidenzen der einstigen gnädigen Herren von Bern. Die zum Teil prunkvollen Bauten sind sowohl in Privatbesitz wie auch im Besitz der Gemeinde und werden vollumfänglich genutzt. Speziell sind die im Dorf verstreuten sieben Ofenhäuschen, welche zum Teil noch heute genutzt werden. - Die mitgereisten 25 Mitglieder waren sich einig, einen interessanten und kurzweiligen Nachmittag verbracht und neue Erkenntnisse gewonnen zu haben.

Hugo Pfeuti

 

2018-04-03: Jubiläums-Kaffeestamm

"Konzentriere dich in deinem kurzen Leben auf wesentliche Dinge und lebe mit dir und der Welt in Harmonie." Mit diesen Worten hatte Werner Baumgartner am 9. April 2008 die Gründungssitzung von unserem Club 66+ Lyss im Beisein von 24 Mitgliedern eröffnet. Er konnte  damals nicht erahnen, dass diese kleine Gemeinschaft - 10 Jahre später - zu einem der grössten Vereine unserer Gemeinde heranwachsen würde.  18 der damaligen Gründungsmitglieder haben an unserem Jubiläums-Kaffeestamm teilgenommen. Begleitet mit Musik, vorgetragen durch das 'Duo Fink Positiv' (Sandra und Markus Fink) und dem Klarinetten-Duo (Martin Gerber und Harry Mühlheim), haben wir uns bei Gratis-Kaffee und Gipfeli unterhalten. Werner Baumgartner hat uns in seiner Ansprache an die alten Zeiten erinnert und die neuen kritisch gewürdigt. Der Gemeindepräsident, Andreas Hegg, hat uns die Glückwünsche der Gemeinde überbracht und uns über die vielschichtigen Herausforderungen, die seine Gemeindearbeit mit sich bringt, erzählt. Der geschmückte Tisch für unsere Gründungsmitglieder, die Melodien der Musikstücke und die gezeigten Bilder früherer Anlässe haben innerlich noch nachgewirkt, als sich die 125 Mitglieder voneinander fröhlich verabschiedet haben.

Roland Moor

 

2018-02-16: Besichtigung Brauerei 'Aare Bier', Bargen

Mit 19 Mitgliedern fuhren wir mit dem Postauto nach Bargen. Ein kleiner Fussmarsch bei angenehmem Wetter führte uns direkt ins Bier . . . . .  Der Geschäftsführer, Cesare Callina, führte uns ins Wissen des Bierbrauens ein, und er war Spitze!  Sein Name widerspiegelt seine italienische Herkunft. Er sprach nicht nur viel, schnell und laut; nein, er war auch sehr informativ. Da sausten uns die Namen von Rohstoffen, Mengen, Zahlen, Materialien, Gersten, Malz und Hefe nur so um die Ohren. Ich konnte es nicht im Kopf behalten, war dafür aber umso mehr beeindruckt. Es ist erstaunlich, denn die "Braui" stellt alles von A-Z, inklusive das Abfüllen in die Flaschen, in Eigenleistung her. Sein Enthusiasmus für das Werk, welches er im Jahre 2006 praktisch in eigener Regie, zusammen mit seiner Bank, auf die Beine stellte, spiegelte sich förmlich in seinen Augen. Ganz schön mutig! Florieren tut das Geschäft wider seinen Skeptikern bis heute sehr gut. Bravo! Nach der Führung durften wir noch in der Brauistube bei Züpfe und Biersorten nach Wahl den Nachmittag ausklingen lassen. Beschwingt ging es zum Bahnhof Bargen und mit dem Zügli nach Lyss zurück. Wer diesmal an der Besichtigung der Brauerei 'Aare Bier' nicht teilnehmen konnte, oder noch mehr darüber wissen möchte, hat die Möglichkeit im Herbst an einer weiteren Führungen teilzunehmen. Die Bilder hat freundlicherweise Alfred Graber geschossen. Danke.

Susanne Hanhart

 

2018-02-27: Treberwurstessen in Schafis

"Im Februar, im Februar isch alles stiif und starr." (Emil). Diese Erfahrung mussten 37 Mitglieder unseres Clubs auf ihrer Anreise nach Schafis machen. Aber in der warmen Kellerstube des Weinbauers waren  Körper und Gemüter bald aufgetaut und nach ein paar Gläser Wein und dem feinen Essen hatte die Kälte längst der Fröhlichkeit Platz gemacht. Einige von uns entpuppten sich als wahre Witze-Erzähler und die Stimmung wurde denn auch heiter und unbeschwert. Mit einem Glas Marc hatten wir dieses Treberwurstessen würdig beendet und die anschliessende, kleine Wanderung in eisiger Kälte zum Bahnhof Ligerz war dann nur noch eine Formsache. Ruth Berger hatte diesen Anlass organisiert. Die Familie Andrey in Schafis war Gastgeberin.

Roland Moor

 

2018-02-15: Kunstmuseum Bern, die Sammlung 'Hahnloser'

Die Sehnsucht lässt alle Dinge blühen ...! Unter diesem Motto steht die Ausstellung im Kunstmuseum Bern. Gezeigt werden von Van Gogh bis Cézanne, von Bonnard bis Matisse. Die Sammlung Hahnloser mit Werken der französischen Moderne und Schweizer Avantgarde geht zurück auf die vom Ehepaar Hahnloser-Bühler an ihrem Wohnsitz, der Villa Flora in Winterthur, zusammen getragene Sammlung. 25 Clubmitglieder lauschten über eine Stunde gebannt den interessanten und persönlichen Ausführungen von Frau Anna M. Schafroth. Neben ganz persönlichen Einblicken in die Geschichte der Familie Hahnloser gab sie uns auch vertiefte Erklärungen und detaillierte Hinweise zu einigen ausgewählten Bildern. Ein wirklich bereichernden Morgen.

Heinz Bolt

 

2018-01-28: Jazz-Matinée im Hotel Weisses Kreuz

Der Dixie-z'Morge ist mit 191 Teilnehmern letztlich zu einem Grossanlass geworden. Club-Mitglieder, deren Angehörige und Freunde haben bei fetziger Jazzmusik und einem reichhaltigen, schmackhaft zubereiteten und 'gluschtig' angerichteten Brunch-Buffet  einen unterhaltsamen Sonntagvormittag verbringen dürfen. Es ist viel geschwatzt, reichlich gegessen und getrunken worden. Allerdings kein Alkohol; vielmehr Tee, Saft, Wasser und (in beschränkten Mengen) auch Kaffee! Im Mittelpunkt aber stand die Musik der Old Man River Jazzband. Nach anfänglicher Zurückhaltung sind die Rhythmen der Konzertstücke bald durch kräftiges Händeklatschen von einem begeisterten Publikum übernommen und die Leistung der Solisten durch Zurufe und Pfiffe gewürdigt worden. Eine Superstimmung! .... Und ein gelungener, zündender Anlass, mit dem wir in unser Jubiläumsjahr gestartet sind.

Roland Moor

 

2018-01-18:  Juragewässerkorrektion, Schloss-Museum Nidau

Am letzten Donnerstag haben 38 - trotz "Hudelwetter" - gutgelaunte, interessierte Clubmitglieder an der Führung im Schloss Nidau teilgenommen. In den Ausstellungsräumen im Eingangsbereich erfuhren sie aus Karten, Bildern und Ausstellungsgegenständen und den entsprechenden Erläuterungen und ergänzenden Anekdoten der beiden Museumsführer Bigna Minnier und Andreas von Waldkirch viel darüber, wie und warum die Bevölkerung des Seelandes noch vor 150 Jahren häufig unter Überschwemmungen litt. Einer der drei Räume ist dem "Retter des Seelandes", Dr. Johann Rudolf Schneider, gewidmet. Selber in Meienried aufgewachsen und später als Arzt in Nidau tätig, kannte er die Not der Seeländer aus eigener Anschauung. Als Politiker und Visionär kämpfte er jahrzehntelang für die Durchführung der 1. Juragewässerkorrektion. Zwar war nach erneuten Überschwemmungen in den Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts eine 2. Korrektur nötig. Aber erst durch diese beiden grossen Eingriffe in die Naturlandschaft war es möglich, dass das frühere Sumpfgebiet sich zum heutigen Gemüsegarten entwickelte.

Bigna Minnier

 

2018-01-04: Ausstellung  "die Pracht der Tracht"

Das Kunstmuseum Solothurn besitzt mehrere Hauptwerke, in denen die Tracht als Bildmotiv auftritt. Dazu gehören Beispiele der Schweizer Malerei um 1900, wie die Gemälde von Cuno Amiet (Richesse du soir), Edmond Bille (Mädchen aus den Haslital) oder Albert Anker (Die Konfirmandinnen von Müntschemier). Die Ausstellung zeigt nicht nur ein Panorama der Trachten-Darstellung von der Romantik bis heute, sondern fragt anhand von Exponaten aus Kunst und Kunstgewerbe, aus Film und Werbung nach den gesell-schaftlichen und historischen Gründen ihres wechselnden Auftretens. 17 gutgelaunte Clubmitglieder haben - trotz windigem und regnerischem Wetter - die Ausstellung besucht. Unter kundiger Führung von Patricia Bieder erhielten wir einen umfangreichen Einblick in die vielfältige Ausstellung.

Heinz Bolt

 

2017-11-23: Besichtigung Zuckerfabrik Aarberg

Zucker wird seit über 100 Jahren aus lokal angebauten Zuckerrüben in den beiden Fabriken Aarberg und Frauenfeld hergestellt. Insgesamt werden jährlich ~1,6 Mio/t Rüben verarbeitet, davon ~900T/t in Aarberg. Der Zuckergehalt liegt derzeit bei >18% (ähnlich wie bei Zuckerrohr). Die Schweizer Jahresproduktion an Kristallzucker beträgt somit rund 300T/t. Dank der kompetenten Führung durch Paul Hofer und Hans Schüpbach durften 31 unserer Mitglieder die grösstenteils automatisierte Produktion ('von der Rübe zum Zucker') besichtigen. Eindrücklich wurden uns die verschiedenen Prozessschritte aufgezeigt, von der Rübenanlieferung bis zum silo-gelagerten Kristallzucker. Die bei der Produktion anfallenden Nebenprodukte werden der Wiederverwertung (als Tierfutter, Dünger, Erde) den bäuerlichen Betrieben und Konsumenten zugeführt. Das viele Schmutzwasser wird gereinigt, ebenfalls wiederverwendet und letztlich in der betriebseigenen Klärungsanlage entsorgt. Der durchorganisierte 24-Stunden-Betrieb während den Monaten Oktober bis Dezember ist mit viel logistischem Aufwand (Zwischenlagerung der Rüben) und Einsatz der Mitarbeitenden verbunden. Die Zuckersüsse muss offensichtlich hart erarbeitet werden. (Übrigens: der durchschnittliche Zuckerkonsum in der Schweiz pro Person und Tag beträgt 100g!) Priska Schori hat uns diese interessante Besichtigung ermöglicht und organisiert. Vielen Dank.

Roland Moor

 

2017-11-16: Männerkochkurs für Anfänger

Ich war zu Gast am letzten Kochabend dieser erlauchten Männergruppe. Ein geschäftigtes Treiben und vielversprechende Düfte haben mir den Weg ins Kochlokal gewiesen. Die auszubildenden "Jungköche" waren alle wohlauf und beklagten keine Magen-beschwerden oder Magenkrämpfe, die Ursache der vergangenen Kochabende hätten sein können. Einzig ein paar Schnittwunden an den Händen, die allerdings keinen stationären Spitalaufenthalt erforderlich machten, waren sichtbar. Dafür war das Essen gekonnt zubereitet; genau so, wie man es von angehenden Chefköchen erwarten darf. Feinstes Apéro-Gebäck, direkt aus dem Ofen, Risotto und geschnetzelte Rindshuft an einer Himbeer-Senf-Sauce, gefolgt von einer Süssmost-Schaumcrème und begleitet mit passenden, auserlesenen Weinen waren die kulinarischen Höhepunkte des Abends. Es war ganz einfach super und hat wunderbar geschmeckt. An fein gesäuberten Tischen und tadellos gereinigter Küche hat ein hoch motiviertes Kochteam ihre beiden Koch-Instruktoren, Heinz Bolt und Martin Heger, dankbar gewürdigt. Schön, dass ich dabei sein durfte.

Roland Moor

 

2017-11-14: Kantonales Laboratorium Bern (Lebensmittel)

Das Kantonale Laboratorium ist eine Amtsstelle der Gesundheits- und Fürsorgedirektion mit rund 75 Mitarbeitern. Es vollzieht das Bundesgesetz über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände, sowie die kantonalen Vorgaben zum Lebensmittelgesetz.

45 Club-Mitglieder erhalten bei einer interessanten Führung durch den Stv. Kantonschemiker Urs Ackermann und seine Mitarbeiter Einblick in die vielfältigen Aufgaben, wie amtliche Kontrolle der Lebensmittel, des Trinkwassers, Hygiene in Lebensmittelbetrieben, von Gebrauchsgegenständen (z.B. Geschirr, Verpackungen, Kosmetika, Textilien, Spielwaren), des Badewassers und vielem mehr. Dies alles zum Schutz unserer Gesundheit und vor Täuschung im Zusammenhang mit Lebensmitteln. So können wir unbesorgt die nächste Crème-Schnitte verspeisen.

Ruth Berger

 

2017-10-31: Besuch der Schuler St. JakobsKellerei Seewen

Bei schönstem Herbstwetter sind wir mit 33 Clubmitgliedern bereits um 08:15 Uhr in Lyss per Car nach Seewen zur Firma Schuler St. JakobsKellerei aufgebrochen. Frau Monika Gisler erwartete uns mit einem kühlen Glas Prosecco; ein gelungener Start zur Betriebs-besichtigung! Wir waren beeindruckt von der Grösse dieser Weinkellerei, die nicht nur mit Wein handelt und abfüllt, sondern auch eigene Rebberge (u.a. in Italien) besitzt und damit eine eigene Weinproduktion betreibt. Beeindruckend auch die Kapazität der Weintanks, die total ca. 900'000 Liter Fassvermögen haben. Schuler besitzt eine eigene Küferei, also Herstellung von Holzfässern in verschiedenen Grössen und aus verschiedenen Hölzern. Diese Fässer werden auch an Weingüter und Händler verkauft: Momentan liegt die Kapazität bei ca. 600 Fässer pro Jahr. Herr Gerhard Benninger ist für die Küferei verantwortlich und hat uns mit seinem Engagement und Fachwissen begeistert. Der Besuch der sog. "Schatzkammer",  des Barrique-Lagers war eindrücklich, weil alles gross und dunkel war, und weil über Lautsprecher 24 Stunden klassische Musik läuft (soll sehr gut sein für den Wein!). Bei einem Spezialitätenbuffet genossen wir eine sehr gute Degustation mit 4-5 Qualitätsweinen, kommentiert und vorgestellt von Monika Gisler. Zur Heimfahrt hat uns unser Chauffeur über den Brünig geführt. Für alle ein Genuss bei diesem schönen Wetter. Insgesamt, aufgrund der Echos der Teilnehmenden, ein gelungener Anlass.

Martin Heger

 

2017-10-11: Besuch Setz Museum Dintikon

Das Setz Museum "Gestern, Heute, Morgen" ist eine Institution der Oskar Setz AG. Sie entstand nach dem Verkauf der Transport-Unternehmung an die Post und zeigt eine Sammlung von Fahrzeugen aus verschiedenen Zeitepochen: Lastwagen, Personen- und Sportwagen, eine Bugatti Bolide, einen Sauber Formel 1 Rennwagen, aber auch zukunftsträchtige Hybrid- oder reine Elektrofahrzeuge. Übrigens! Einen batteriebetriebenen Electric Roadster ist, nebst anderen, schon 1914 (!) gebaut worden. Offensichtlich musste dieser damalige Trend dem Verbrennungsmotor weichen. Wird nun "Zurück in die Zukunft" der Leitsatz in der Entwicklung neuer Antriebs-techniken werden? Der Museumsinhaber, Hanspeter Setz und sein Sohn Reto Setz, die uns kompetent, begeisternd und motiviert durch diese Ausstellung führten, haben uns denn auch die verschiedenen technischen Entwicklungen an den faszinierenden Ausstellungsmodellen aufzeigen können. Es war ein interessanter, sehr lehrreicher und auch mit objektiver Kritik geprägter Nach-mittag. Der herzliche Empfang, die Bewirtung, aber auch die Offenheit, mit der uns die Geschichte des Unternehmens und die damit verbundenen Erfahrungen vorgetragen wurden, waren beeindruckend. In dieser Handlungsweise widerspiegeln sich gewiss angewandte Leitsätze aus Hanspeter Setz' Lieblingsbuch "Wie man Freunde gewinnt" (Dale Carnegie). Danke, liebe Gastgeber, für dieses einmalige Erlebnis. Werner Arn hat diesen Anlass organisiert und begleitet, Peter Fischer hat vorbereitend mitgewirkt.

37 Mitglieder und 7 Gäste haben teilgenommen. Herzlichen Dank.

Roland Moor

 

2017-09-27: Wanderung "Römerweg" Laupen

Noch neblig hat uns der Morgen begrüsst, als wir - 23 wanderfreudige Mitglieder - mit den Zug in Laupen eingetroffen sind. Das Wetter hat sich bald unserer heiteren Stimmung angepasst und ab gings zu Fuss auf den Römerweg entlang der Sense und der Saane über den "Galgenhügel" zum Naturschutzgebiet Auried. Schautafeln informierten uns über die Flussübergänge der Römer, denn Laupen war für sie eine wichtige Station auf dem Weg von der Engehalbinsel nach Aventicum. Der Ort, wo der Galgen errichtet wurde, scheint noch heute eine besondere Anziehungskraft auszuüben. Die teils steilen, aber gut gefestigten Treppenpfade haben uns kurz herausgefordert, aber der Uferweg war angenehm und naturnah. Der Auriedsteg brachte uns auf die andere Flussseite und wir wanderten zurück Richtung Laupen. Vor dem Ziel lockte ein besonders schöner Ort zum Verweilen: der Zusammenfluss von Sense und Saane. Nach kurzem Besuch des Städtchens und des nicht ganz freiwilligen Besuch des Schlosses hat uns der Gasthof Bären zu einem feinen Mittagessen empfangen. Den Wandertag haben wir sonnig und fröhlich bei einem Glas Bier in Lyss ausklingen lassen.

Roland Moor

 

2017-09-18: Führung durch Solothurn mit Geschichten über Bettler, Gaukler, Strolchen und Huren

Mit 23 Mitgliedern fuhren wir mit dem Zug ins Zeitalter des Ancien Régime nach Soledum. Vor dem Baslertor wartend und in Lumpen gekleidet, sass die Bettlerin "Marie Eggerin". Wir mussten alle Goldmünzen (5 Räppler) spenden, um die Bettlerin willig zu machen, uns durch die Geschichte zu führen. Die Bettlerin war ein Weib aus dem Ancien Régime mit listigen Äuglein und einem stark rollenden "Rrrrr". Sie führte uns durch die Geschichte des unehrlichen Volkes aus der damaligen Zeit. Wir wurden geschult zum Gaunerzinkenlesen, gewarnt vor dem Kontakt mit Dämonen und vor allerlei Gefürchtetem. Die Eggerin erzählte uns Geschichten zum Lachen und zum Fürchten. "Sodom und Gomorrha", mit diesem Spruch führte sie uns in die Unordnung, Sittenlosigkeit und Ausschweifungen der damaligen Zeit. Es wurden uns die Baderegeln erklärt, die damals mit Sauberkeit nichts zu tun hatten. Das Baden diente vor allem den Männern und zum Fluss der menschlichen Flüssigkeiten. Dies hatte sie uns sehr eindrücklich nahe gebracht. Eventuell errötete die eine oder andere Wange. Die Schulung zum Bettler und Landstreicher haben wir letztlich alle bestanden, wurden nochmals zur Vorsicht gemahnt, und nach 2 Stunden entlassen. Das Gelernte haben wir uns danach bei Kaffee und Kuchen noch vertieft, dann ging es mit dem Zug zurück ins moderne Lyss.

Susanne Hanhart

 

2017-08-30: Wanderung zum "Hängebrüggli", Frutigen

Unser furchtloser Wanderführer, Willi Lüdi, durfte 31 Mitglieder zu diesem aufregenden Ausflug begrüssen. Mit der Bahn ging es nach Frutigen, wo wir uns erst mal bei einer Tasse Kaffee auf das Wanderabenteuer vorbereiteten und uns Mut zusprachen. Nach gut einer Stunde Marschzeit in Richtung Hostalden erwartete uns im Hängebrügg-Beizli ein leckeres Fleischbrättli, bevor wir dann, über das Hängebrüggli (Länge 153 m, Höhe 38 m) gehend, unsere Gleichgewichtsorgane testeten. Diese Prüfung haben alle mit Bravour bestanden und die Wanderung entlang der Engstlige mit rauschendem Wasser und schattigen Waldabschnitten zurück nach Frutigen war ein sehr angenehmer Abschluss. Der wohl letzte diesjährige Sommertag hatte es allerdings in sich, denn der Durst machte sich bemerkbar. Wie immer konnte ein kühlendes Bier Abhilfe schaffen. Willi, wir danken Dir für dieses tolle Wandererlebnis.

Roland Moor

 

2017-08-15: Besichtigung Schloss Hünegg, Hilterfingen

"Kehren die Herrschaften bald zurück?" Diese Frage stellt man sich beim Besuch dieses Schlossgebäudes. Realitätsnah präsentiert sich das Museum und versetzt einen 100 Jahre zurück, als Baron Emil Otto Adolf Albert von Parpart, ein Offizier in königlich-preussischen Diensten, und Adelheid Sophie Margaritha, geborene von Bonstetten, dieses Sommerschloss mit prächtigem Park und einmalig schöner Aussicht auf den Thunersee bewohnt hatten. Seine Ausstattung ist seit dem Jahr 1900 unverändert erhalten geblieben. Die Räumlichkeiten sind frei zugänglich und man fühlt sich buchstäblich in eine andere Zeit versetzt. Das Museum wird liebevoll von Toby Adam, der uns auch kompetent und kurzweilig durch die historischen Räume geführt hat, betreut. Die 34 Teilnehmenden von unserem Club waren denn auch entsprechend begeistert und haben die erfrischende Bewirtung im Schlosshof als sympathischen Abschluss sehr genossen. Susanne Hanhart hat uns dieses Erlebnis ermöglicht. Danke!

Roland Moor

 

2017-07-26: Wanderung zum Kraftort Grimmiwasser

Der Morgen war kühl, noch wolkenbehangen, als 17 Berggänger unseres Clubs die Fahrt nach Oey-Diemtigen frohgelaunt unter-nahmen. Dort angekommen, ging die Fahrt mit der Sesselbahn ins Grimmi-Gebiet. Eine Wanderung auf hochalpinen Wegen, entlang karg blühender Alpenwiesen, führte uns zum eigentlichen Wanderziel: die eisenhaltigen Quellen des Kraftorts "Grimmiwasser", denen eine gewisse Heilkraft zugesprochen wird. Das nächste Etappenziel war das Berghaus "Grimmi" (1740 m/üM). Dort waren wir Gast bei der Familie Erb, die uns ein Älpler-Zmittag vom Feinsten in ihrer gemütlichen Wohnstube anbot. Der Wein war wärmend und wohltuend, die Stimmung bald heiter und die Gespräche locker. Der anschliessende Abstieg auf teils steilen Schotterwegen ging ordentlich in die Beine; . . . . und in das Knie von Margrit Fässler. Gute Besserung! Im Sonnenschein, von vielen Eindrücken erfüllt, konnten wir unsere Bergwanderung abschiessen. Margrit Moser und Ruedi Hess waren die Organisatoren dieses erlebnisreichen Anlasses. Herzlichen Dank!

Roland Moor

 

2017-07-13: Kunstausstellung Trubschachen

Diese legendäre Ausstellung findet alle vier Jahre statt und wird bereits zum 20. Mal durchgeführt. Das Ereignis bezieht das ganze Dorf mit ein. Von unserem Club haben 21 Kunstinteressierte am Anlass teilgenommen.

Auf der Hinreise mit dem Zug haben wir den geselligen "Leo" getroffen, ein Country-Fan von Thun. Er war ebenfalls auf dem Weg zu einem (etwas anderen) Kulturanlass: nämlich das Openair auf der Klewenalp. Wir haben uns köstlich mit ihm unterhalten .

In Trubschachen angekommen, haben uns zwei Führer kompetent durch die Ausstellung "Mit neuen Augen schauen" geführt. In den beiden Dorfschulhäusern zeigen hochkarätige Gemälde von berühmten Schweizer Künstlern (von Ferdinand Hodler und Giovanni Giacometti bis zur Gegenwart) auf , wie im Laufe der Zeit neue Seiten der Welt als darstellungswürdig befunden worden sind.

Ein eindrückliches Erlebnis, das wir bei sommerlichen Temperaturen mit einem kühlen Getränk oder einem feinen Eiscrème feierlich abschliessen konnten.

Heinz Bolt

 

2017-07-11: Grill-Plausch

69 Mitglieder haben dem "Schönwetter-Entscheid" des Präsidenten vertraut und sind wohlgelaunt zum Grillanlass beim Waldhaus erschienen. Petrus hat sich denn auch von seiner netten Seite gezeigt: trocken und mit einer kühlen Brise hat er uns begrüsst, später folgten dann ein paar Sonnenstrahlen.  Stephan Ibele waltete erstmals als geübter Grillmeister und löste Giulio Gallo ab, der uns in den Jahren zuvor betreut hatte. Die "Grillete" verlief ausgesprochen friedlich. Niemand hat seine Bratwurst mit dem danebenliegenden Filet ausgetauscht. Das Salatbuffet war mit vielen mitgebrachten Köstlichkeiten reichlich bestückt und das Dessert-Buffet hat die Auswahl eines Viersterne-Hotels bei weitem übertroffen. Ein geglückter, fröhlicher und geselliger Anlass. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die in irgend einer Form zu diesem gelungenen Zusammensein beigetragen haben, ein aufrichtiges und herzliches Dankeschön!

Roland Moor